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    Start Nützliches Notruf 112

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    112







    Bevor Feuerwehr und Rettungsdienst in Aktion treten muss der Notruf erfolgen.
    Bundeseinheitlich ist dies die 112.
    Die 112 ist der Notruf für die Feuerwehr und den Rettungsdienst.
    Der Notruf 110 ist der Polizeinotruf.
    Sollten sie versehentlich die 110 anstatt der 112 wählen, so wird von der Polizei ihr Notruf an die zuständige Rettungsleitstelle weitergeleitet.
    Da der Notruf eine ganz entscheidende Rolle in der Rettungskette spielt und es hier oftmals zu vermeidbaren Verzögerungen kommt, da Angaben fehlerhaft bzw. unvollständig gemacht werden, wollen wir Ihnen hier zeigen, wie Sie einen NOTRUF richtig absetzen und wie die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst daraufhin alarmiert wird.
    Durch Wählen der Telefonnummer 112 (ohne Vorwahl / gilt auch für Handys und Autotelefon) wird man mit der zuständigen Rettungsleitstelle (für Seulberg ist dies die Rettungsleitstelle in Bad Homburg) verbunden.
    Die Rettungsleitstelle in Bad Homburg ist rund um die Uhr mit jeweils 2 Mann besetzt und ist für die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren und des Rettungsdienstes im gesamten Hochtaunuskreis zuständig.

    Folgende Angaben sollten Sie machen:


    Was ist passiert?

    Umschreiben Sie das Ereignis bitte in kurzen prägnanten Stichworten, z.B. Verkehrsunfall, bewustlose Person, Sturz von einer Leiter, Feuer, Explosion.... Falls Personen eingeklemmt sind, so teilen Sie dies bitte mit.

    Wo ist es passiert?


    Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben.
    Sie sind am Unfallort fremd? Fragen sie Ortsansässige/Passanten und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung.
    Hier gilt: Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle.
    Rufen Sie vom Handy aus an, kann die Rettungsleitstelle seit neustem in den meisten Fällen eine Handyortung durchführen.

    Für Bundesautobahnen und Kraftfahrtbundesstraßen ist die Kilometerangabe und die Fahrtrichtung von entscheidender Wichtigkeit, denn ein Wenden auf Autobahnen ist nicht möglich.


    Wieviele Verletzte/Erkrankte?

    Bitte teilen Sie möglichst genau die Anzahl der Verletzten/Erkrankten mit, bei größeren Unfällen reicht eine wohl überlegte Schätzung aus. Bitte über- oder untertreiben Sie nicht.

    Welche Art der Verletzung/Erkrankung?

    Bitte nennen Sie auch die Art der Verletzung oder Erkrankung, damit evtl. weitere geeignete Einsatzmittel gleich mit entsandt werden können.

    Wer meldet das Ereignis?

    Nennen Sie bitte ihren Namen und eine Rückrufnummer für Nachfragen und falls möglich bleiben Sie in Reichweite dieses Apparates. Erwarten Sie die Einsatzkräfte zwecks gezielter Einweisung.


    Leisten Sie Erste Hilfe! Auch Sie könnten einmal darauf angewiesen sein! Niemand erwartet von Ihnen unmögliches!

    Automatische Brandmeldeanlagen:

    G
    rößere Industriebetriebe, Hotels, Schulen und Einrichtungen mit hohem Gefährdungspotential verfügen über eine automatische Brandmeldeanlage.
    Erkennen die dort installierten Rauchmelder einen Brand, so wird automatisch eine Alarmmeldung an die zuständige Leitstelle weitergeleitet.
    Zusätzlich wird noch im Feuerwehrgerätehaus der Alarm an der Brandmeldezentrale angezeigt. Durch den Alarm wird an dem betroffenen Objekt ein alarmgesicherter Schlüsseltresor freigeschaltet, welcher dann mit einem Spezialschlüssel durch die Feuerwehr geöffnet werden kann, so dass die Feuerwehr Zugang zu der Brandmeldeanlage im Objekt erhält. Dort wiederum wird der auslösende Brandmelder angezeigt.

    Weitere Alarmierungsmöglichkeiten:

    Auf Autobahnen und teilweise auch auf Bundesstraßen sind Notrufsäulen aufgestellt über welche es möglich ist, einen Notruf abzusetzen.
    Schwarze Markierungspfeile auf den Verkehrs-Leitpfosten weisen die Richtung zur nächst gelegenen Notrufsäule.

    autobahn


    Hausnotruf:

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen, die alleine leben, im Notfall ohne Hilfe bleiben, weil sie sich nicht rechtzeitig bemerkbar machen können.
    Negativ Beispiele kann man fast täglich der Presse entnehmen.
    Mit einem Hausnotruf-System, das nahezu alle großen Hilfsorganisationen anbieten, kann hier Abhilfe geschaffen werden.
    Hausnotrufteilnehmer bekommen ein Zusatzgerät zum Telefon und einen kleinen Apparat, den sogenannten Funkfinger. Im Notfall brauchen sie dann nur auf diesen Funkfinger zu drücken und sofort wird die Sprechverbindung zur entsprechenden Notrufzentrale - auch mitten in der Nacht - hergestellt.
    Das funktioniert auch, wenn das Telefon in einem anderen Raum steht, der Hausnotrufteilnehmer sich im Garten, im Keller oder unter der Dusche befindet - Voraussetzung ist nur, dass er den Funkfinger immer am Körper trägt.
     
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    Du bist wichtig!

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