
Das heftige Unwetter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Baustelle der neuen Philipp-Reis-Schule unter Wasser gesetzt und die Friedrichsdorfer Feuerwehren von Mittwoch, 23.30 Uhr, bis gestern, 14.45 Uhr, in Atem gehalten.
Insgesamt 42 Einsätze zählte Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb, der alles, zusammen mit seinem Stellvertreter Jürgen Leyendecker, koordinierte.
«Unsere vier Wehrführer waren mit ihren Trupps im Stadtgebiet unterwegs», berichtete er gestern. Insgesamt 80 Mann pumpten vor allem vollgelaufene Keller leer.
Die meisten Probleme habe es in Friedrichsdorf und Köppern gegeben. Dort schossen zum Teil über ein Meter hohe Fontänen aus den Gullys.
Auf der Schul-Baustelle an der Färberstraße kämpften rund 20 Mann mit 12 Tauchpumpen (Pumpleistung zwischen 400 und 1600 Liter pro Minute) gegen die Wassermassen.
Auf der größten Baustelle des Hochtaunuskreises sollte gestern eigentlich der Turnhallen-Fußboden betoniert werden. Der Beton musste jedoch wieder abbestellt werden, weil der Regen den Unterbau dafür aus den Angeln gehoben hatte. «Die zuunterst liegenden Schaum-Dämmplatten schwammen auf dem Wasser, das nach oben drückte und hoben so die darüber angebrachten Stahlgitter an», erklärte die Pressesprecherin des Landratamtes Pamela Ruppert.
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